Seit 2004 bereichert das Scheidegger Ausnahmetalent die Mountainbikeszene im In- und Ausland. Aus dem vormals schüchternen und zurückhaltenden Schülerfahrer (siehe Foto vom 1. Sieg in Ellhofen) ist ein unglaubliches Energiebündel geworden, das selbst schwierigste Strecken problemlos meistert. Zahlreiche Meistertitel und Podestplätze bei Meisterschaften sowie mehrere Alpencup-Gesamtsiege konnte der unermüdliche und immer gut gelaunte Draufgänger inzwischen einheimsen. Mehrere Blessuren konnten Matthias keineswegs davon abhalten, weiterhin seinem Hobby nachzugehen. Im Jahre 2007 musste er beim Training zur Deutschen Meisterschaft nach einem kapitalen Sturz über eine Schanze mit Verdacht auf Gehirnblutung ins Krankenhaus abtransportiert werden. Glücklicherweise verlief die Genesung ohne Komplikationen. Inzwischen ist Matthias Teamfahrer beim Tune Junior Team und konnte sich beim Skizug der Bundeswehr in Füssen gut auf die Saison vorbereiten.
Der Radfahrer-Verein Lindau wünscht Dir weiterhin alles Gute, Gesundheit und viel Glück bei den Rennen der Saison 2011!
In einer gigantischen Energieleistung backten die Mütter der Familien Eisenbarth, Reichart, Arnold, Stadler und Cavallo, teilweise unterstützt von Freunden und Verwandten, jeweils mindestens zehn Kuchen/Torten, um diese im Lindaupark ab 8.30 Uhr an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Zum Preis von jeweils 1.50 € konnten ungefähr 60 Kuchen/Torten verkauft werden. Während unsere Damen dank ihrer Verkaufskünste unter Verweis auf die Unterstützung der Jugendabteilung des RV Lindau die Besucher des Lindauparks zum Kauf von Kuchen animierten, unterhielt unser Trialbiker Stefan Thormann zahlreiche Zuschauer auf dem Vorplatz mit seinen Fahrkünsten auf sehr hohem Niveau. Unsere Nachwuchsfahrer konnten sich dabei als lebende Hindernisse zur Verfügung stellen. Unser Sponsor Werner Schönberger konnte sich vor Ort über den Nutzen der von ihm zur Verfügung gestellten Paletten informieren und ließ es sich nicht nehmen, auch einige Stücke Kuchen auszusuchen.
An dieser Stelle einen herzlichen Dank an alle Mütter, Großeltern, Freunde und Bekannte, die so viele leckere Kuchen und Torten backten und damit zur Auffüllung der Vereinskasse beitrugen. Vielen Dank an Stefan Thormann, der sich von 10.30 bis 14.30 Uhr unermüdlich auf dem Parcour austobte und zahlreichen Zuschauern den Atem zum Stocken brachte. Werner Schönberger ein herzliches Vergelt's Gott für die Anlieferung und Abholung von 12 Europaletten.
Ein Erlebnis der besonderen Art war unsere Ausfahrt in den Bregenzerwald am 07. August über Lindau – Bregenz - Rankweil – Laterns – Furkajoch –Au – Mellau – Andelsbuch – Egg – Alberschwende – Schwarzach – Wolfurt – Bregenz – Lindau
Die Gesamtlänge betrug 150 km und ca. 1900 Höhenmeter. Die Anfahrt zum Furkajoch – unter Insidern als anspruchsvoll bekannt – hatte es wirklich in sich. Unsere Bergflöhe hatten hier offensichtlich „Heimvorteil“. Die „Muskelpakete“ brauchten naturgemäß etwas länger, genossen dafür die kleinen Unterbrechungen
zwecks Auffüllung der Energiereserven. Großen Spaß bereitete dann die Abfahrt nach Au, wenn man diverse Bremsklötze (Autos) außer Acht lässt. Leider wurde der Spaß
kurz vor Au durch einen Rutscher in einer Rechtskurve etwas getrübt. (siehe Foto)
Etwas geschafft erreichten wir Lindau, um dort von Jogi mit allerlei Erfrischungen, Eis
(Kohlenhydratzufuhr) und köstlichen Renekloden verwöhnt zu werden.
Alles in allem ein erlebnisreicher Tag, der für manche noch einige Zeit in Erinnerung sein wird. Besonderer Dank an Stefan für die Routenplanung und Jogi für die Verköstigung!
Am 05. August nahmen die Nachwuchsfahrer des RVL auf Einladung der 2. Vorsitzenden Gabi Eisenbarth an einem Schnupperkurs im Ruderclub teil.
Dort wurden sie von Gabi Eisenbarth und Sighart Thomann fachkundig in die
Basics des Ruderns eingeführt.
Zunächst galt es, am Ruderergonometer die einzelnen Phasen des Ruderns zu erfassen und einzuüben. Am Ende durften alle Fahrer eine Fahrt über 500 Meter
auf Zeit simulieren. Hier wurde mit großem Ehrgeiz zur Sache gegangen und die Zeiten konnten sich für „Nichtruderer“ durchaus sehen lassen.
Dann ging es schon aufs Wasser. Hier durften sich die Fahrer im Einer versuchen.
Zunächst an der Leine probierten sie sich dann auch ohne Sicherung im kleinen See.
Nach einem ausgedehnten und fürstlichen Mittagessen ging es anschließend in den Vierer. Spätestens hier wurde jedem klar, wie schwierig das Rudern im Team ist.
Beim Kaffee und Kuchen konnten die ersten Erfahrungen ausgetauscht werden.
Danach ging es ins Wasser. Der Eisenbahndamm lädt ja direkt zum Sprung ins Wasser ein. Auch die „Liebesinsel“ wurde von unseren Fahrern getestet. Ein unfreiwilliges Bad der bereits für die Rückfahrt eingekleideten Fahrer rundete den unvergesslichen Tag ab.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Familien Eisenbarth und Thomann,
ohne die dieses eindrückliche Erlebnis sowohl in rudertechnischer als auch in kulinarischer Sicht nicht möglich gewesen wäre.